Umbwe Route

Die Umb­we Rou­te ist eine der kür­zes­ten Rou­ten auf den Gip­fel des Kibo. Es ist viel­leicht die land­schaft­lich reiz­volls­te, schöns­te und tech­nisch anspruchs­volls­te Rou­te des Kili­man­ja­ros. Die Tou­re ist ziem­lich anstren­gend, haupt­säch­lich wegen des rela­tiv schnel­len Anstiegs der Höhe. Trotz­dem lohnt es sich alle­mal. Weni­ger Tou­ris­ten, unbe­rühr­te Wäl­der und kür­ze­re Wege machen dar­aus eine groß­ar­ti­ge Wahl für fit­te Wan­de­rer. Berei­chern Sie Ihre Erfah­rung mit einer Nacht am Boden des Kra­ters. Die­se Vari­an­te ist sehr emp­feh­lens­wert. Sie erlaubt den atem­be­rau­bend-schö­nen Glet­scher des Kili­man­ja­ro nahe zu sein.

Die­se 6tägige Rou­te ist tech­nisch anspruchs­voll und ziem­lich anstren­gend. Wir emp­feh­len die Umb­we Rou­te nur für ambi­tio­nier­te Wan­de­rer mit Höhen­er­fah­rung und sehr guter Kon­di­ti­on.

Tourenverlauf – Kurzfassung:

Tag 1: Umb­we-Gate (1.800.m) – Bivou­ac (first)- Camp (2.940 m)

Tag 2: Bivou­ac (first)- Camp (2.940m) – Bar­ran­co-Camp (3.950m)

Tag 3: Bar­ran­co-Camp (3.950 m) – Lava Tower (4.630 m) – Arrow Gla­cier-Camp (4.800 m)

Tag 4: Arrow Gla­cier (4.800 m) – Kra­ter (5.700 m)

Tag 5: Kili­ma­ja­ro Bestei­gung Kra­ter (5.700 m) – Uhu­ru Peak (5.895 m) – Mwe­ka (3.100 m)

Tag 6: Mwe­ka-Camp (3.100m) – Mwe­ka-Gate (1.980m)

Tourenverlauf – Detailbeschreibung:

 

Tag 1: Umb­we-Gate (1.800.m) – Bivou­ac (first)- Camp (2.940 m)

Geh­zeit: 5 Stun­den

Nach dem Früh­stück wer­den Sie von Ihrem Hotel in Moshi zum Umb­we Gate gebracht. Auf dem Weg dort­hin kom­men Sie an Dör­fer mit Kaf­fee- und Bana­nen­plan­ta­gen vor­bei. Am Gate ange­kom­men, erwar­ten Sie auch schon die Gui­des und Trä­ger. Letz­te Vor­keh­run­gen, wie Ihre Regis­trie­rung müs­sen noch getrof­fen wer­den bevor Sie den Park betre­ten kön­nen und einer atem­be­rau­ben­den Welt ent­ge­gen­bli­cken. Die Luft ist hier sehr feucht und die Wege schlam­mig.

Die Rou­te folgt zunächst einem Forst­weg, der sich durch den Regen­wald schlän­gelt. Dann wird der Weg all­mäh­lich enger, stei­ler und somit auch schwie­ri­ger. Der Teil des Ber­ges liegt zwi­schen dem Lon­zo und dem Umb­we Fluss, mit hohen Bäu­men, die Sie umge­ben. Der Weg eröff­net auch eine spek­ta­ku­lä­re Aus­sicht auf die tie­fen Schluch­ten und bei schö­nem Wet­ter kön­nen Sie einen Blick auf den Kili­man­ja­ro wer­fen. Das Camp befin­det sich zwi­schen rie­si­gen Bäu­men und dich­ten nied­ri­gen Gebüsch.

 

Tag 2: Bivou­ac (first)- Camp (2.940m) – Bar­ran­co-Camp (3.950m)

Geh­zeit: 6 Stun­den

Kurz nach­dem Sie das Camp ver­las­sen, beginnt der Wald lich­ter zu wer­den. Die Land­schaft wird tris­ter, mit fel­si­gem Unter­grund und moos­be­deck­ten Bäu­men. Der Pfad führt ent­lang einer tie­fen Schlucht. Je höher Sie kom­men, des­to bes­ser wird der Blick zum majes­tä­ti­schen Kili­man­ja­ro, der in den Him­mel empor­ragt. Die Rou­te wird immer fla­cher und führt Sie nun, leicht abwärts, zum Bar­ran­co-Camp.

 

Tag 3: Bar­ran­co-Camp (3.950 m) – Lava Tower (4.630 m) – Arrow Gla­cier-Camp (4.800 m)

Geh­zeit: 7–8 Stun­den

Nach dem Früh­stück machen Sie sich auf zum Lava Tower, ein bekann­ter Mark­stein auf dem Weg zum Kili­man­ja­ro. Der Pfad ist schroff und stei­nig, mit Blick auf den Mount Meru, den kei­nen Bru­der des Kili­man­ja­ro. Vom Lava Tower aus wan­dern Sie in Rich­tung der Wes­tern Bre­ach, ein etwas schwie­ri­ger Auf­stieg zum Arrow Gla­cier-Camp. Die Vege­ta­ti­on dort ist ver­schwun­den, über­ge­blie­ben sind ein­zig Stei­ne und Schutt. Hier ist es sehr kalt, Sie soll­ten dafür aus­ge­rüs­tet sein.

 

Tag 4: Arrow Gla­cier (4.800 m) – Kra­ter (5.700 m)

Geh­zeit: 5 Stun­den

Vom Arrow Gla­cier-Camp aus folgt ein stei­ni­ger und schrof­fer Auf­stieg zum Kra­ter. Die­ser Tag wird die größ­te Her­aus­for­de­rung die­ser Rou­te sein. Nach Schnee­fäl­len kön­nen die Wege eisig sein, unter die­sen Bedin­gun­gen kön­nen Eis­pi­ckel und Ski­stö­cke not­wen­dig wer­den. Wenn Sie den Kra­ter­rand erreicht haben, wer­den Sie von dem Anblick der Glet­scher über­wäl­tigt sein. Sie sehen auf der lin­ken Sei­te die nörd­li­chen Eis­fel­der des Kili­man­ja­ro mit dem Furt­wang­ler Glet­scher genau vor Ihnen. Hin­ter die­sem befin­det sich das Cra­ter-Camp. Wenn es die Zeit erlaubt, kön­ne Sie zur Aschen­gru­be hin­ab­stei­gen, was etwa 1 ½ Stun­den dau­ern wird. Sie ist eine der best geform­ten der Welt.

 

Tag 5: Kili­ma­ja­ro Bestei­gung: Kra­ter (5.700 m) – Uhu­ru Peak (5.895 m) – Mwe­ka (3.100 m)

Geh­zeit: 9–10 Stun­den

Nach einem klei­nen Früh­stück und hei­ßem Tee wer­den Sie um etwa 4 Uhr auf­bre­chen. Wäh­rend des 2‑stündigen Marschs zur Spit­ze des Kili­man­ja­ros wer­den Sie wahr­schein­lich durch Schnee wan­dern. Dort ange­kom­men, genie­ßen Sie den atem­be­rau­ben­den Aus­blick und das Gefühl, das „Dach Afri­kas“ erfolg­reich bestie­gen zu haben. Ein Gefühl, das Sie in Ihrem Leben nie wie­der ver­ges­sen wer­den. Der Weg zum Bara­fu-Camp dau­ert etwa 3 Stun­den. Hier wer­den Sie Zeit haben für eine kur­ze, aber wohl­ver­dien­te Rast, bevor der Weg wei­ter zum Mill­en­ni­um Camp geht. Die Rou­te ist nicht schwie­rig. Sie wird Sie über fel­si­ge Wege in die Moor­land­schaf­ten und even­tu­ell in den Wald füh­ren. Das Camp befin­det sich im obe­ren Wald­teil. Hier erwar­ten Sie Essen und Wasch­mög­lich­kei­ten.

 

Tag 6: Mwe­ka-Camp (3.100m) – Mwe­ka-Gate (1.980m)

Geh­zeit: 3 Stun­den

Nach einem zei­ti­gen Früh­stück führt der Weg zurück zum Mwe­ka Gate.  Dort ange­kom­men kön­nen Sie sich in ein Regis­ter ein­tra­gen. Das ist auch der Ort, wo Sie nach einem erfolg­rei­chen Auf­stieg Ihre Zer­ti­fi­ka­te bekom­men. Von dort an geht es wei­ter nach Mwe­ka, wo schon eine hei­ße Mahl­zeit auf Sie war­tet. Danach folgt der Trans­fer nach Moshi, in Ihr gebuch­tes Hotel wo Sie Ihren erfolg­rei­chen Auf­stieg gebüh­rend fei­ern kön­nen.