Tansania

Beste Reisezeit

In Tan­sa­nia ist es das gan­ze Jahr über warm. Das Kli­ma der ein­zel­nen Regio­nen unter­schei­det sich jedoch durch die unter­schied­li­chen Land­schafts­for­men. Die bes­te Rei­se­zeit hängt des­halb vom Ziel und Zweck der Rei­se ab. Gene­rell liegt die bes­te Rei­se­zeit für Tan­sa­nia in den tro­cke­nen Mona­ten von Dezem­ber bis März und von Juni bis Okto­ber.

Strandurlaub - Sansibar

Strandurlaub

Die bes­te Rei­se­zeit für einen Bade­ur­laub am schöns­ten Ort der Welt ist ab Mit­te Dezem­ber bis Febru­ar und ab Juni bis Okto­ber. In den Mona­ten April und Mai reg­net es am meis­ten.

Die teu­re­re Haupt­rei­se­zeit für die Ost­küs­te ist in den Mona­ten Jän­ner und Febru­ar, in der  som­mer­li­chen Tro­cken­zeit. Von Okto­ber bis Febru­ar ist es an der Küs­te und auf den Inseln am hei­ßes­ten.

Zwi­schen Mit­te Juni und August herrscht in Tan­sa­nia der tro­pi­sche Win­ter. Von Juni bis Sep­tem­ber küh­len die Näch­te auf 20 °C ab und die Luft­feuch­tig­keit sinkt. Der Mon­sun­wind ver­ur­sacht zudem ange­neh­me leich­te Bri­sen. Die idea­len Bedin­gun­gen für den gelun­ge­nen Bade­ur­laub!

Safaris

Die bes­te Rei­se­zeit für eine Safa­ri in Tan­sa­nia sind die Mona­ten Juni bis Sep­tem­ber. Dann ist es rela­tiv tro­cken und die Tem­pe­ra­tu­ren sind am Tag nicht zu hoch, in der Nacht kühlt es ange­nehm ab. Die Hoch­sai­son für Safa­ri­rei­sen liegt in den Mona­ten Juli und August, da in die­sem Zeit­raum die Migra­ti­on der Tie­re in der nörd­li­chen Seren­ge­ti statt­fin­det. Bei dem impo­nie­ren­den Natur­schau­spiel wan­dern jedes Jahr rie­si­ge Gnu- und Zebra­her­den im Seren­ge­ti Natio­nal­park.

In den Mona­ten Mitte/Ende März bis Ende Mai soll­ten kei­ne Safa­ris geplant wer­den, da in der gro­ßen Regen­zeit wegen der erheb­li­chen Nie­der­schlags­men­gen Stra­ßen oft nicht befahr­bar sind. Natio­nal­parks sind dann nur schwer zu errei­chen und man­che Lod­ges kom­plett geschlos­sen. 

Safari - Zebras
Trekking - Kilimanjaro

Trekking‑, Wander- und Bergtouren

Prin­zi­pi­ell sind Tou­ren auf den Kili­man­ja­ro das gan­ze Jahr über mög­lich. Als bes­te Rei­se­zeit für den Kili­man­ja­ro gel­ten die Mona­te Janu­ar und Febru­ar sowie August und Sep­tem­ber. Die meis­ten Gip­fel­be­stei­gun­gen erfol­gen im Jän­ner und Febru­ar. In die­sen Mona­ten ist es am Berg wär­mer und die Sicht ist meist klar. Wer mehr Ruhe sucht soll­te in den Mona­ten März, Juni oder Okto­ber zur Trek­king-Tour auf­bre­chen. Berg­be­stei­gun­gen in der gro­ßen Regen­zeit im April und Mai soll­ten eher gemie­den wer­den.

Strand­ur­laub Safa­ri Trek­king-Tou­ren
Bes­te Rei­se­zeit Juni – Sep­tem­ber Juni – Sep­tem­ber Jän­ner, Febru­ar, August, Sep­tem­ber
Hoch­sai­son Jän­ner, Febru­ar Juli, August Jän­ner, Febru­ar
Kei­ne Rei­se­zeit März, Mai April, Mai

Ein- und Ausreise

Öster­rei­chi­sche Staats­bür­ger benö­ti­gen für die Ein­rei­se nach Tan­sa­nia einen gül­ti­gen Rei­se­pass und ein Tou­ris­ten­vi­sum. In Spe­zi­al­fäl­len ist der Nach­weis einer Gelb­fie­ber­imp­fung nötig. Eine kurz­fris­ti­ge Ände­rung der Ein­rei­se­be­stim­mung ist jeder­zeit mög­lich, wes­halb man sich bei der Bot­schaft vor Abflug noch ein­mal genau infor­mie­ren soll­te.

Reisepass

Als Rei­se­do­ku­ment dient der Rei­se­pass. Die­ser muss nach der Aus­rei­se aus Tan­sa­nia min­des­tens noch sechs Mona­te gül­tig sein und bei der Ein­rei­se drei freie Sei­ten haben. Kin­der benö­ti­gen ein eige­nes Aus­weis­do­ku­ment. Kin­der­ein­trä­ge im Rei­se­pass der Eltern wer­den nicht akzep­tiert.

Der Rei­se­pass muss von Tou­ris­ten wäh­rend dem Auf­ent­halt in Tan­sa­nia stän­dig mit­ge­führt wer­den. Es emp­fiehlt sich eine Kopie in Far­be anzu­fer­ti­gen und die­se mit sich zu tra­gen. Der Rei­se­pass soll­te nach Mög­lich­keit sicher (zum Bei­spiel im Hotel­safe) auf­be­wahrt wer­den. Kopie und Ori­gi­nal soll­ten immer getrennt auf­be­wahrt wer­den.

Ein­mal als gestoh­len oder ver­lo­ren gemel­de­te Rei­se­do­ku­men­te soll­ten nicht wie­der ver­wen­det wer­den. Auch wenn die Anzei­ge bei den Behör­den bereits zurück gezo­gen wur­de kann es zu Pro­ble­men bis zur Ein­rei­se­ver­wei­ge­rung kom­men. Der creme­far­bi­ge Not­pass ist nur bei der Aus­rei­se gül­tig.

Visum

Für die Ein­rei­se nach Tan­sa­nia benö­tigt man ein Visum. Am bes­ten bean­tragt man die­ses bereits drei bis vier Wochen vor Rei­se­an­tritt bei der Bot­schaft der Ver­ei­nig­ten Repu­blik Tan­sa­nia in Ber­lin. Man muss dazu ein Antrags­for­mu­lar aus­fül­len und ein Pass­fo­to sowie eine Kopie des Rei­se­pas­ses und des Flug­ti­ckets ein­rei­chen. Das Visum ist drei Mona­te lang gül­tig, wes­halb es frü­hes­tens sechs Wochen vor Rei­se­an­tritt bean­tragt wer­den soll­te. Für Kin­der gel­ten die glei­chen Visa­be­stim­mun­gen wie für Erwach­se­ne.

Alter­na­tiv ist es auch mög­lich das Visum bei Ein­rei­se am Flug­ha­fen oder beim Grenz­über­gang zu bean­tra­gen. Dies ist aller­dings nicht 24 Stun­den mög­lich, wes­halb es zu mehr­stün­di­gen War­te­zei­ten kom­men kann.

Für Kin­der gel­ten die glei­chen Visa­be­stim­mun­gen wie für Erwach­se­ne.

Ein Visum für öster­rei­chi­sche Staats­bür­ger kos­tet zur Zeit ca. 50 Euro zzgl. Por­to. Infor­ma­tio­nen zu den aktu­el­len Visa­ge­büh­ren fin­den sich auf der Home­page der Bot­schaft.

Gelbfieberimpfung

Bei einer direk­ten Ein­rei­se aus Öster­reich oder Deutsch­land auf das Fest­land Tan­sa­ni­as und nach San­si­bar sind kei­ne Pflicht­imp­fun­gen vor­ge­schrie­ben.

Ein Nach­weis über eine gül­ti­ge Gelb­fie­ber­imp­fung für über 1jährige Per­so­nen wird dann nötig, wenn man aus einem Gelb­fie­ber­ge­biet (zb einen Nach­bar­land) über den Land­weg ein­reist. Auch wenn man Zwi­schen­stopps mit mehr als 12 Stun­den Auf­ent­halt in Gelb­fie­ber­ge­bie­ten ein­ge­legt hat kann ein Nach­weis ver­langt wer­den. Eine nach­ge­wie­se­ne Gelb­fie­ber­imp­fung wird auch als aus­rei­chend aner­kannt, wenn sie län­ger als 10 Jah­re zurück­liegt.

Sonstiges

Für die Aus­rei­se aus Tan­sa­nia müs­sen Sie eine Aus­rei­se­kar­te aus­fül­len, wel­che vor der Pass­kon­trol­le auf­liegt.

Ein- und Ausfuhr

Zollbestimmungen für die Einreise

Die Ein­fuhr von Dro­gen, Waf­fen und por­no­gra­fi­sche Erzeug­nis­sen nach Tan­sa­nia ist strengs­tens ver­bo­ten. Auch Frisch­fleisch, Pflan­zen und Obst dür­fen nicht ein­ge­führt wer­den.

Solan­ge nicht expli­zit danach gefragt wird, müs­sen Devi­sen nicht geson­dert dekla­riert wer­den. Es ist nicht erlaubt Tan­sa­nia-Schil­lin­ge nach Tan­sa­nia ein­zu­füh­ren. Fremd­wäh­rung darf unbe­grenzt ein­ge­führt wer­den.

Per­so­nen über 18 Jah­ren dür­fen 200 Stk. Ziga­ret­ten oder 50 Zigar­ren oder 250g Tabak sowie eine Fla­sche alko­ho­li­sches Getränk ein­füh­ren. Par­füm und Eau de Toi­let­te für den per­sön­li­chen Gebrauch dür­fen zoll­frei ein­ge­führt wer­den.

Die Ein­fuhr und Benut­zung von Plas­tik­ta­schen ist streng ver­bo­ten. Wert­vol­le Gegen­stän­de sind zu dekla­rie­ren und kön­nen teil­wei­se nur gegen Kau­ti­on ein­ge­führt wer­den.

Zollbestimmungen für die Ausreise

Die Aus­fuhr von Tan­sa­nia-Schil­lin­gen ist strengs­tens unter­sagt. Fremd­wäh­rung darf bis in die Höhe des dekla­rier­ten Betra­ges, abzüg­lich der Umtausch­be­trä­ge, aus­ge­führt wer­den.

Anti­ke Kul­tur­gü­ter und Kunst­wer­ke, Natur- und Berg­pro­duk­te (z. B. Stei­ne, Pflan­zen, Muscheln, Elfen­bein, Fel­le etc.) dür­fen nicht aus­ge­führt wer­den.  Die Aus­fuhr von Gold und Dia­man­ten ist eben­falls ver­bo­ten. Tier­ma­te­ri­al darf nur unter Ein­hal­tung des Washing­to­ner Arten­schutz­ab­kom­mens aus­ge­führt wer­den. Das strik­te Aus­fuhr­ge­setz gilt für Tier­tro­phä­en oder Schmuck mit Bestand­tei­len von Tie­ren und für ande­re Gegen­stän­de aus Tier­ma­te­ri­al, die CITES-gelis­tet sind. Beson­ders die Aus­fuhr tie­ri­scher Pro­duk­te wird in Tan­sa­nia mit hohen Stra­fen geahn­det. Für Holz­schnit­ze­rei­en müs­sen bei der Aus­fuhr gegen eine Gebühr eine Prüf­be­schei­ni­gung und eine Aus­fuhr­er­laub­nis erwor­ben wer­den.

Die Aus­fuhr von han­dels­üb­li­chen Sou­ve­nirs aus Tan­sa­nia ist erlaubt.

Geld

Zah­lungs­mit­tel in Tan­sa­nia sind der Tan­sa­nia-Schil­ling und in tou­ris­tisch erschlos­se­nen Tei­len des Lan­des der US-Dol­lar.

Es ist nicht erlaubt Tan­sa­nia-Schil­lin­ge nach Tan­sa­nia ein- und aus­zu­füh­ren. Bei Rei­sen aus Öster­reich wird des­halb emp­foh­len Euro oder US-Dol­lar mit­zu­neh­men und vor Ort Geld zu tau­schen oder abzu­he­ben. Bei den US-Dol­lar wer­den nur Schei­ne, die ab 2006 gedruckt wur­den, akzep­tiert. Bei den meis­ten Ban­ken in Tan­sa­nia kann man mit einer Mas­ter oder Visa Card Geld abhe­ben und in geho­be­nen Hotels und Restau­rants sowie Sou­ve­nir­ge­schäf­ten mit Kre­dit­kar­te zah­len. Bit­te infor­mie­ren Sie sich vor Ihrer Abrei­se über mög­li­che Gebüh­ren ihrer Bank und fra­gen Sie vor Ort ob Zusatz­ge­büh­ren bei Zah­lun­gen mit der Kre­dit­kar­te anfal­len. Bit­ten Sie zudem immer um eine Abschrift der Zah­lung. Auch das Abhe­ben an Geld­au­to­ma­ten ist immer öfter mög­lich (ca. 250€ pro Tag), die­se funk­tio­nie­ren jedoch nicht ver­läss­lich.

Wir sind Ihnen ger­ne bei der Zusam­men­stel­lung Ihres Bud­gets für Ihre Tan­sa­nia-Rei­se behilf­lich!

 

Gesundheit

Die medi­zi­ni­schen und hygie­ni­schen Ver­hält­nis­se in Tan­sa­nia ent­spre­chen nicht dem euro­päi­schen Stan­dard.

Um sei­nen Urlaub unge­trübt genie­ßen zu kön­nen soll­te man sich schon vor Abrei­se über etwai­ge Imp­fun­gen infor­mie­ren und vor Ort eini­ge Sicher­heits­maß­nah­men beach­ten.

Impfungen

Bei einer direk­ten Ein­rei­se aus Öster­reich oder Deutsch­land auf das Fest­land Tan­sa­ni­as und nach San­si­bar sind kei­ne Pflicht­imp­fun­gen vor­ge­schrie­ben.

Ein Nach­weis über eine gül­ti­ge Gelb­fie­ber­imp­fung ist nötig, wenn man aus einem Gelb­fie­ber­ge­biet über den Land­weg ein­reist.

Es ist emp­feh­lens­wert min­des­tens 8 Wochen vor Rei­se­be­ginn den Haus­arzt oder eine ande­re geeig­ne­te Ein­rich­tung zu kon­tak­tie­ren, um sich über die emp­foh­le­nen Imp­fun­gen zu erkun­di­gen. Infor­ma­tio­nen zu erfor­der­li­chen Rei­se­imp­fun­gen erhal­ten Sie auch beim Öffent­li­chen Gesund­heits­por­tal Öster­reichs bzw. bei tro­pen­me­di­zi­ni­schen Insti­tu­ten.

Es wird emp­foh­len die Stan­dard­imp­fun­gen gemäß aktu­el­lem Impf­ka­len­der des Robert-Koch-Insti­tu­tes für Kin­der und Erwach­se­ne zu über­prü­fen und gege­be­nen­falls zu ver­voll­stän­di­gen.

Dazu gehö­ren für Erwach­se­ne die Imp­fun­gen gegen Teta­nus, Diph­the­rie, Per­tus­sis (Keuch­hus­ten), Polio (Kin­der­läh­mung), Mumps Masern Röteln (MMR), Pneu­mo­kok­ken und Influ­en­za.

Als Rei­se­imp­fun­gen wer­den Imp­fun­gen gegen Hepa­tits A, Hepa­ti­tis B, Toll­wut, Menin­go­kok­ken-Krank­heit (ACWY) und Typhus emp­foh­len. Bei län­ge­ren Auf­ent­hal­ten im Land und bei erhöh­ter Mücken­ex­po­si­ti­on wird eine Imp­fung gegen Gelb­fie­ber als sinn­voll erach­tet.

Hygiene

Die größ­ten gesund­heit­li­chen Pro­ble­me für Tou­ris­ten in Tan­sa­nia sind Magen- Darm­in­fek­tio­nen, wel­che durch unrei­nes Was­ser oder ver­dor­be­nes Essen ver­ur­sacht wer­den. Um gesund durch den Urlaub zu kom­men und die ein­hei­mi­sche Küche genie­ßen zu kön­nen, müs­sen ein paar Tipps beach­tet wer­den.

In Tan­sa­nia soll­te man aus­schließ­lich Was­ser aus ver­sie­gel­ten Fla­schen (Mine­ral­was­ser) und nie Lei­tungs­was­ser trin­ken. Im Not­fall kann min­des­tens 10 Minu­ten abge­koch­tes Was­ser benutzt wer­den. Auch zum Zäh­ne­put­zen und Geschirr­spü­len soll nur Fla­schen­was­ser ver­wen­det wer­den.

Die Hän­de soll­ten so oft wie mög­lich gewa­schen wer­den, wenn mög­lich mit Sei­fe. Waschen Sie Ihre Hän­de vor allem immer nach dem Toi­let­ten­gang, vor der Essens­zu­be­rei­tung und vor dem Essen. Wo es ange­bracht ist soll­ten die Hän­de zudem des­in­fi­ziert wer­den und es wird die Ver­wen­dung von Ein­mal­hand­tü­chern gera­ten.

Schä­len Sie Obst oder Gemü­se oder waschen Sie es mit Trink­was­ser vor dem Ver­zehr. Vom Genuss von Salat, Eis, Eis­wür­fel, fri­scher Milch, fri­schen Säf­ten und halb rohen Fleisch wird abge­ra­ten. Hal­ten Sie Flie­gen von Ihren Lebens­mit­tel fern.

Infektionskrankheiten durch Insekten

Krank­hei­ten wie Mala­ria, das Afri­ka­ni­sche Zecken­biss­fie­ber, die Schlaf­krank­heit, oder das Den­gue-Fie­ber wer­den durch Insek­ten über­tra­gen. Ach­ten Sie des­halb wäh­rend Ihres Auf­ent­hal­tes auf einen umfas­sen­den Insek­ten­schutz. Tra­gen Sie hel­le, kör­per­be­de­cken­de Klei­dung und Socken. Auf allen unbe­deck­ten Haut­stel­len soll­ten insek­ten­ab­weh­ren­de Mit­tel auf­ge­tra­gen wer­den. Bei Safa­ris ist ein fes­tes Schuh­werk emp­feh­lens­wert. In der Däm­me­rung und der Nacht wird der Auf­ent­halt in mücken­ge­schütz­ten Räu­men mit Kli­ma­an­la­ge oder Mücken­git­ter emp­foh­len. Über dem Schlaf­platz soll­te ein imprä­gnier­tes Mos­ki­to­netz ange­bracht sein.

Das Öffent­li­che Gesund­heits­por­tal Öster­reichs bie­tet aus­führ­li­che wei­ter­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen zu den gän­gi­gen Infek­ti­ons­krank­hei­ten auf Rei­sen an.

HIV-Infektion

Die Zahl der HIV-infi­zier­ten Ein­hei­mi­schen ist sehr hoch, wes­halb ent­spre­che Vor­sichts­maß­nah­men drin­gend gera­ten sind. Durch sexu­el­len Kon­takt, Dro­gen­ge­brauch und Blut­trans­fu­sio­nen besteht grund­sätz­lich ein hohes Infek­ti­ons­ri­si­ko.

 

Sonnenschutz

In Tan­sa­nia herrscht ein tro­pi­sches Kli­ma mit ganz­jäh­rig war­men bis hei­ßen Tem­pe­ra­tu­ren. Schüt­zen Sie sich vor einem Son­nen­brand und benutz­ten Sie Son­nen­creme. Tra­gen Sie außer­dem Hut, Son­nen­bril­le und Lang­arm-Beklei­dung.

 

Wasser

Um Mücken­sti­che vor­zu­beu­gen ver­mei­den Sie unbe­dingt den Auf­ent­halt an ste­hen­den Gewäs­sern oder wäh­rend der Regen­zeit.

Vom Baden und ande­ren Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten in Süß­was­ser­ge­wäs­sern soll­te in Tan­sa­nia kon­se­quent abge­se­hen wer­den. Dadurch kann Schis­to­so­mia­sis (Bil­har­zio­se) über­tra­gen wer­den. Dies geschieht durch Ein­drin­gen der Wurm­lar­ven durch die intak­te Haut.

Gifttiere

Tan­sa­nia ist die Hei­mat von vie­len gif­ti­gen Tie­ren. Es gibt gif­ti­ge Spinnen‑, Schlan­gen- und Skor­pionar­ten. Auch Rau­pen, Hun­dert­fü­ßer oder Amei­sen kön­nen gif­tig sein. Ein Schlan­gen­biss kann töd­li­che Fol­gen haben, kommt jedoch sehr sel­ten vor. Dafür ist es not­wen­dig ein paar Grund­re­geln ein­zu­hal­ten.

Ver­mei­den Sie den Kon­takt zu den Tie­ren, hal­ten Sie einen Sicher­heits­ab­stand und rei­zen Sie die Tie­re nicht. Grei­fen Sie nicht in Fels­spal­ten, Erd­lö­cher, unter Stei­ne oder ähn­li­ches. Vor dem Anklei­den schüt­teln Sie Ihre Klei­dung, Schu­he und Kopf­be­de­ckung gründ­lich aus.Vor dem Schla­fen­ge­hen über­prü­fen Sie die Bett­wä­sche aus­führ­lich auf Tie­re.

Medizinische Versorgung

Die Ver­hält­nis­se in den Kran­ken­häu­sern ent­spre­chen auf­grund der man­geln­den Hygie­ne, der unzu­rei­chen­den Ver­sor­gung mit Medi­ka­men­ten und des Man­gels an Fach­per­so­nal nicht dem euro­päi­schen Stan­dard.

Die Mit­nah­me einer Rei­se­apo­the­ke wird drin­gend emp­foh­len. Packen Sie nicht nur regel­mä­ßig benö­tig­te Arz­nei­mit­tel, son­dern auch Medi­ka­men­te für gän­gi­ge Rei­se­er­kran­kun­gen ein.

Zwi­schen Tan­sa­nia und Öster­reich besteht kein Sozi­al­ver­si­che­rungs­ab­kom­men. Der Abschluss einer Rei­se­ver­si­che­rung (Zusatz­ver­si­che­rung) für den Krank­heits­fall, Kran­ken­trans­port und Rück­ho­lung nach Öster­reich wird daher drin­gend emp­foh­len.

Sicherheit

Tan­sa­nia ist eines der sichers­ten ost­afri­ka­ni­schen Rei­se­län­der. Trotz­dem gibt es ein gewis­ses Sicher­heits­ri­si­ko und man soll­te als Tou­rist ein paar Sicher­heits­maß­nah­men ein­hal­ten. Wenn mög­lich soll­te man in Tan­sa­nia in Beglei­tung einer ein­hei­mi­schen Rei­se­lei­tung unter­wegs sein.

Infor­mie­ren Sie sich über die aktu­el­le Sicher­heits­stu­fe beim Öster­rei­chi­schen Außen­mi­nis­te­ri­um.

Diebstahl und Überfall

In Tan­sa­nia kommt es immer wie­der zu Dieb­stäh­len und Über­fäl­len auf Tou­ris­ten. Depo­nie­ren Sie Rei­se­do­ku­men­te, Tickets und grö­ße­re Bar­geld­be­trä­ge im Hotel­safe und füh­ren Sie immer eine Kopie der wich­tigs­ten Doku­men­te bei sich und getrennt von den Ori­gi­nal­do­ku­men­ten mit. Für den Trans­port von Wert­ge­gen­stän­de benut­zen Sie am bes­ten einen ver­deckt getra­ge­nen Geld­gür­tel oder ähn­li­ches.

Bei gro­ßen Men­schen­an­samm­lun­gen (zum Bei­spiel auf Märk­ten, Bahn­hö­fen oder bei Bus- oder Zug­fahr­ten) ist die Gefahr des Dieb­stahls erhöht. Vor allem in den gro­ßen Städ­ten soll­ten Wert­ge­gen­stän­de, wie Schmuck, Uhren, Foto­ap­pa­rat und Han­dy nicht offen zur Schau gestellt wer­den. Bewah­ren Sie Geld oder Wert­ge­gen­stän­de nicht in Hand- oder Umhän­ge­ta­schen auf.  Geld­schei­ne soll­ten bes­ser ein­zeln und in klei­nen Men­gen zum Bei­spiel in der Hosen­ta­sche mit­ge­führt wer­den. Las­sen Sie Wert­ge­gen­stän­de am Strand nicht unbe­auf­sich­tigt.

 

Es wird drin­gend davor abge­ra­ten in Pri­vat­fahr­zeu­ge ein­zu­stei­gen oder inof­fi­zi­el­le Taxis in Anspruch zu neh­men! Regis­trier­te Taxis sind an einem grü­nen, gel­ben oder blau­en Längs­strei­fen auf der wei­ßen Karos­se­rie erkenn­bar. Las­sen Sie sich im Zwei­fels­fall die Regis­trie­rung des Fah­rers zei­gen. Las­sen Sie Taxi-Fahr­ten wenn mög­lich vom Hotel orga­ni­sie­ren.

Vom Anneh­men von harm­los erschei­nen­den Hilfs­an­ge­bo­ten, wie beim Geld­be­he­ben oder als Mit­fahr­ge­le­gen­heit, wird drin­gend abge­ra­ten.

Nicht bewach­te Strän­de, vor allem jene in den Küs­ten­städ­ten, und ein­sam gele­ge­ne Gegen­den soll­ten auch tags­über gemie­den wer­den. Erhöh­te Vor­sicht wird auch bei Stadt­rund­gän­gen in Aru­sha emp­foh­len. Gene­rell ist ab Anbruch der Dun­kel­heit von Spa­zier­gän­gen und Über­land­fahr­ten abzu­ra­ten.

Soll­te es zu einem Über­fall kom­men, leis­ten Sie kei­nen Wider­stand!

Sitten und Vorschriften

Aus Rück­sicht auf die ört­li­chen Gege­ben­hei­ten und Gebräu­che soll­ten weib­li­che Rei­sen­de auf frei­zü­gi­ge Klei­dung ver­zich­ten, dies gilt ins­be­son­de­re für Stone Town.

Homo­se­xua­li­tät und Pro­sti­tu­ti­on sind in Tan­sa­nia unter Stra­fe ver­bo­ten!

 

Terroristische Anschläge

Die Lage in der auto­no­men Teil­re­pu­blik San­si­bar ist zur Zeit ange­spannt. Beim Besuch des Groß­raums Stone Town wird zu mehr Wach­sam­keit gera­ten, da eine erhöh­te Gefahr ter­ro­ris­ti­scher Anschlä­ge besteht. Zudem wird davor gewarnt an poli­ti­schen oder reli­giö­sen Ver­samm­lun­gen jeder Art teil­zu­neh­men. Bei stark fre­quen­tier­ten öffent­li­che Ein­rich­tun­gen, wie Märk­ten, Bars, Cafés, Bus­sta­tio­nen und Geld­ab­he­be­au­to­ma­ten soll­te man beson­ders auf­merk­sam und vor­sich­tig sein. Dies gilt auch für tou­ris­ti­sche Sehens­wür­dig­kei­ten und reli­giö­se Stät­ten.

Verkehr

Auf­grund der schlech­ten Stra­ßen­zu­stän­den und der ris­kan­ten Fahr­wei­se vie­ler Ein­hei­mi­scher besteht in Tan­sa­nia ein erheb­li­ches Unfall­ri­si­ko. Von nächt­li­chen Über­land­fahr­ten wird drin­gend abge­ra­ten.

Las­sen Sie bei Auto­fahr­ten die Türen ver­rie­gelt und Fens­ter ver­schlos­sen. Fah­ren Sie grund­sätz­lich defen­siv und sehr vor­sich­tig. Bei Unfäl­len mit Ver­letz­ten kann mit Ver­gel­tungs­maß­nah­men der Bevöl­ke­rung gerech­net wer­den, wes­halb nach Mög­lich­keit zu einer Wei­ter­fahrt zur nächs­ten Poli­zei­sta­ti­on gera­ten wird. In Tan­sa­nia herrscht Links­ver­kehr.

Schnell­bus­se als Ver­kehrs­mit­tel sind wegen der über­höh­ten Geschwin­dig­kei­ten und schlech­ten Stra­ßen­be­din­gun­gen ein äußerst unsi­che­res Fort­be­we­gungs­mit­tel.

Die Sicher­heits­vor­keh­run­gen und der Unter­halt von Fäh­ren ent­spre­chen nicht inter­na­tio­na­len Stan­dards. Die Benut­zung von über­füll­ten oder über­la­de­nen Fäh­ren soll­te grund­sätz­lich ver­mie­den wer­den. Bei Sturm und Gewit­ter war­ten Sie die nächs­te Mög­lich­keit zu einer ruhi­gen Über­fahrt ab.

Zug­fahr­ten sind nicht zu emp­feh­len, da die Rei­se­zeit sehr lan­ge ist und es gele­gent­lich zu Betriebs­un­ter­bre­chun­gen kommt. Die Züge fah­ren gene­rell nicht fahr­plan­mä­ßig, wes­halb mit erheb­li­chen Ver­spä­tun­gen zu rech­nen ist.

Piraterie

In den Gewäs­sern um Tan­sa­nia kön­nen Über­fäl­le von Pira­ten nicht aus­ge­schlos­sen wer­den. Schiffs­füh­rer soll­ten höchs­te Vor­sicht wal­ten las­sen und eine Regis­trie­rung durch­füh­ren.

Reiseregistrierung

Für Urlaubs­rei­sen und sons­ti­ge kurz­fris­ti­ge Auf­ent­hal­te von öster­rei­chi­schen Staats­bür­gern in Tan­sa­nia wird die Rei­se­re­gis­trie­rung des Außen­mi­nis­te­ri­ums drin­gend emp­foh­len.

Wichtige Adressen

 

Ausländische Vertretungen in Österreich:

 

Tan­sa­ni­sche Bot­schaft für Deutsch­land und Öster­reich

Bot­schaft der United Repu­blic of Tan­za­nia
Eschen­al­lee 11
14050 Ber­lin

Öff­nungs­zei­ten: Mo-Fr 08.30 –13 Uhr, 14.00 – 16.30 Uhr

Tel: 030–303 080–0
Fax: 030–303 080–20

E‑Mail: info@tanzania-gov.de
Web: www.tanzania-gov.de

 

Stän­di­ge Ver­tre­tung der Ver­ei­nig­ten Repu­blik Tan­sa­nia bei den Inter­na­tio­na­len Orga­ni­sa­tio­nen in Wien

47, ave­nue Blanc, 1202 Genf

Tel: (+41 / 22) 731 89 20
Fax: (+41 / 22) 732 82 55

 

Österreichische Vertretungen

 

Hono­rar­kon­su­lat in Dar-es-Salaam

Kon­su­lar­be­zirk: Tan­sa­nia
Anmer­kung: VORÜBERGEHEND GESCHLOSSEN.
Antrags­stel­le nur für Kin­der­päs­se, Not­päs­se und Per­so­nal­aus­wei­se

 

Bot­schaft in Nai­ro­bi (Kenia)

Limu­ru Road 536, Mut­hai­ga (gegen­über Mut­hai­ga Mini Mar­ket), Nai­ro­bi

Par­tei­en­ver­kehr: Mo, Mi, Do 09.00–12 Uhr

Tel:
(+254 / 20) 406 00 22,
(+254 / 20) 406 00 23, 
(+254 / 20) 406 00 24

Tele­fax: (+254 / 20) 406 00 25

E‑Mail: nairobi-ob@bmeia.gv.at

Web: www.aussenministerium.at/nairobi

Lei­tung: GÜNTHER Harald | ao. und bev. Bot­schaf­ter

Amts­be­reich:

Kenia, Burun­di, Komo­ren, Kon­go – Demo­kra­ti­sche Repu­blik, Ruan­da, Sey­chel­len, Tan­sa­nia – Ver­ei­nig­te Repu­blik, Soma­lia, Sam­bia, Mala­wi

Kon­su­lar­be­zirk:

Kenia, Komo­ren, Burun­di, Ruan­da