Machame Route

Die Macha­me Rou­te gewährt immer wie­der spek­ta­ku­lä­re Aus­bli­cke auf das Gip­fel­mas­siv, wes­halb sie als die schöns­te Auf­stiegs­rou­te gilt. Die Rou­te ver­läuft über­wie­gend an der nie­der­schlags­rei­che­ren Luv-Sei­te des Ber­ges, wo der Regen­wald­gür­tel brei­ter und üppi­ger wächst als sonst. Die Rou­te ist stei­ler und kon­di­tio­nell anspruchs­vol­ler als etwa Maran­gu oder Ron­gai und wird daher ger­ne als Whis­key Rou­te bezeich­net. Der Abstieg erfolgt über die Mwe­ka Rou­te.

Die Trek­kin­g­rou­te ist tech­nisch leicht bis mit­tel­schwer. Eine gute kör­per­li­che Kon­di­ti­on für Wan­de­run­gen von 5–10 Stun­den ist erfor­der­lich. Eng­lisch­spre­chen­de Berg­füh­rer und Trä­ger beglei­ten die Tour. Man muss nur den Tages­ruck­sack sel­ber tra­gen, die Über­nach­tung erfolgt in Zel­ten.

Die Macha­me Rou­te kann in 6 oder 7 Tagen bewäl­tigt wer­den.

6 Tage Machame Route

Tou­ren­ver­lauf – Kurz­fas­sung:

Tag 1: Macha­me-Gate (1.840 m) – Macha­me ‑Camp (2.980 m)

Tag 2: Macha­me-Camp (2.980 m) – Shira-Camp (3.850 m)

Tag 3: Shira-Camp (3.850 m) – Bar­ran­co-Camp (3.970 m)

Tag 4: Bar­ran­co-Camp (3.970 m) – Bara­fu-Camp (4.550 m)

Tag 5: Bara­fu-Camp (4.550 m) – Uhu­ru-Peak (5895m) – Mwe­ka-Camp (2.840 m)

Tag 6: Mwe­ka-Camp (2.840 m) – Mwe­ka Gate (1.850 m)

Tourenverlauf – Detailbeschreibung:

 

Tag 1: Macha­me Gate (1.840 m) – Macha­me Camp (2.980 m)

Geh­zeit: 6–7 Stun­den

Die Rou­te star­tet vom Macha­me Gate, wel­ches am süd­west­li­chen Fuße des Kili­man­ja­ro liegt. Hier war­tet bereits das Begleit­team auf Sie. Gepäck und Lebens­mit­tel wer­den neu ver­packt und auf die Trä­ger ver­teilt. Die Rou­te beginnt gemäch­lich. Nach einem zwei­stün­di­gen, mode­ra­ten Marsch fin­det der ers­te Lunch-Break statt. Nun beginnt der Urwald­pfad stei­ler und enger zu wer­den. Nach einer geschätz­ten Geh­zeit von 6–7 Stun­den, errei­chen Sie das Macha­me Camp. Die Zel­te wer­den auf­ge­stellt, bevor der Tag bei einem gemüt­li­chen Essen im „Dining-Tent“ aus­klingt.

 

Tag 2: Macha­me Camp (2.980 m) – Shira Camp (3.850 m)

Geh­zeit: 5–6 Stun­den

Der Weg wird immer stei­ler, auch fel­si­ge Stel­len müs­sen über­wun­den wer­den. Aus dem Nebel ragen hohe Eri­ca-Bäu­me, ein­zel­ne Phil­lip­pia-Büsche und manns­ho­he Sen­eci­en her­aus. Wäh­rend die­ser Etap­pe kommt es öfters zu Regen­schau­ern. Kurz vor dem Shira Camp wird das Gelän­de offe­ner. Es befin­det sich mit­ten im Shira Pla­teau und ist nur weni­ge Minu­ten von den Shira Höh­len ent­fernt. Genie­ßen Sie hier den ein­zig­ar­ti­gen Aus­blick auf die Shira Cathe­dral, den Shira Hill und den „Need­le“.

 

Tag 3: Shira Camp (3.850 m) – Bar­ran­co Camp (3.970 m)

Geh­zeit: 6–7 Stun­den

Vom Camp aus geht es nun zu einer der ein­drucks­volls­ten Etap­pen der Rou­te. Es folgt ein Auf­stieg über die weit­lau­fen­de Lava­stein­wüs­te. Kurz vor dem Lava Tower (ca. 4.500 m) beginnt der Abstieg ent­lang der Süd­sei­te des Kili­man­ja­ro zum land­wirt­schaft­lich schöns­ten Lager­camp, dem Bar­ran­co Camp.

 

Tag 4: Bar­ran­co Camp (3.970 m) – Bara­fu Camp (4.550 m)

Geh­zeit: 7–8 Stun­den

Über eine stei­le Gelän­de­stu­fe geht es hin­auf zum „South Sum­mit Cir­cuit“, wo Sie unter den Glet­schern des Kili­man­ja­ro wan­dern. Im Karan­ga Camp war­tet bereits der Koch, mit war­mem wohl­ver­dien­ten Mit­tag­essen. Hier ver­brin­gen Sie die letz­te Zelt­nacht vor dem Gip­fel.

 

Tag 5: Bara­fu Camp (4.550 m) – Uhu­ru-Peak (5.895 m) – Mwe­ka Camp (2.840 m)

Geh­zeit: 12–14 Stun­den

Die Nacht ist kurz. Der mit­ter­nächt­li­che Auf­bruch beginnt mit einem klei­nen Früh­stück und hei­ßem Tee. Danach folgt ein for­dern­der Auf­stieg über die Geröll­fel­der der obe­ren Mwe­ka Rou­te, durch das South East Val­ley hin zum Stel­la Point (5.745 m). Es bie­tet sich ein atem­be­rau­ben­der Blick. Sie sehen unzäh­li­ge Ser­pen­ti­nen, die sich bis zum Kra­ter­rand hin­auf schlän­geln. Es fol­gen noch wei­te­re 150 Höhen­me­ter bevor Sie den Uhu­ru Peak, das „Dach Afri­kas“ erreicht haben. Genie­ßen Sie die­sen Moment, es ist ein unbe­schreib­li­ches Gefühl. Nach einer kur­zen Gip­fel­rast beginnt ein rascher „Schot­ter­ab­stieg“ zur Bara­fu Hut. Von dort geht es dann wei­ter zum Mwe­ka Camp.

 

Tag 6: Mwe­ka Camp (2.840 m) – Mwe­ka Gate (1.850 m)

Geh­zeit: 4 Stun­den

Die letz­ten Stun­den der Rou­te sind ange­bro­chen. Nach dem Früh­stück fol­gen Sie einem gut aus­ge­bau­ten Wald­weg, der zum Mwe­ka Gate führt. Die letz­ten Tage der Wan­de­rung haben Sie für die Stil­le der Natur und der Wild­nis sen­si­bi­li­siert. Je näher sie dem Gate kom­men, des­to inten­si­ver neh­men Sie die Geräusch­ku­lis­se der Zivi­li­sa­ti­on war.

7 Tage Machame Route

Tou­ren­ver­lauf – Kurz­fas­sung:

Tag 1: Macha­me-Gate (1.840 m) – Macha­me ‑Camp (2.980 m)

Tag 2: Macha­me-Camp (2.980 m) – Shira-Camp (3.850 m)

Tag 3: Shira-Camp (3.850 m) – Bar­ran­co-Camp (3.970 m)

Tag 4: Bar­ran­co Camp (3.950) – Karan­ga Camp (4.200)

Tag 5: Karan­ga Camp (4.200) – Bara­fu-Camp (4.600 m)

Tag 6: Kili­man­ja­ro Bestei­gung

Tag 7: Mwe­ka-Camp (2.840 m) – Mwe­ka Gate (1.850 m)

Tourenverlauf – Detailbeschreibung:

 

Tag 1: Macha­me-Gate (1.840 m) – Macha­me ‑Camp (2.980 m)

Geh­zeit: 6 ‑7 Stun­den

Der Tag beginnt mit der Fahrt von Ihrem Hotel in das Dorf Macha­me. Von dort an geht es dann wei­ter zum Macha­me Gate, das am süd­west­li­chen Fuße des Kili­man­ja­ro liegt. Hier war­tet bereits das Begleit­team auf Sie. Gepäck und Lebens­mit­tel wer­den neu ver­packt und auf die Trä­ger ver­teilt. Die Rou­te beginnt gemäch­lich. Nach einem zwei­stün­di­gen, mode­ra­ten Marsch, fin­det der ers­te Lunch-Break statt. Nun beginnt der Urwald­pfad stei­ler und enger zu wer­den.

Nach einer geschätz­ten Geh­zeit von 6–7 Stun­den, errei­chen Sie das Macha­me Camp. Die Zel­te wer­den auf­ge­stellt, bevor der Tag bei einem gemüt­li­chen Essen im „Dining­tent“ aus­klingt.

 

Tag 2: Macha­me-Camp (2.980 m) – Shira-Camp (3.850 m)

Geh­zeit: 5–6 Stun­den

Der Weg wird immer stei­ler, auch fel­si­ge Stel­len müs­sen über­wun­den wer­den. Aus dem Nebel ragen hohe Eri­ca-Bäu­me, ein­zel­ne Phil­lip­pia-Büsche und manns­ho­he Sen­eci­en her­aus. Wäh­rend die­ser Etap­pe, kommt es auch oft zu Regen­schau­ern. Kurz vor dem Shira-Camp wird das Gelän­de offe­ner. Es befin­det sich mit­ten im Shira-Pla­teau und ist nur weni­ge Minu­ten von den Shira-Höh­len ent­fernt. Genie­ßen Sie hier den ein­zig­ar­ti­gen Aus­blick auf die Shira Cathe­dral, den Shira-Hill und den Need­le.

 

Tag 3: Shira-Camp (3.850 m) – Bar­ran­co-Camp (3.970 m)

Geh­zeit: 6–7 Stun­den

Vom Camp aus geht es nun zu einer der ein­drucks­volls­ten Etap­pen der Rou­te. Es folgt ein Auf­stiegt über die weit­lau­fen­de Lava­stein­wüs­te. Kurz vor dem Lava Tower (ca. 4.500 m) beginnt der Abstieg ent­lang der Süd­sei­te des Kibo zu dem land­wirt­schaft­lich schöns­ten Lager­camp, dem Bar­ran­co-Camp.

 

Tag 4: Bar­ran­co Camp (3.950) – Karan­ga Camp (4.200)

Geh­zeit: 3 Stun­den

Heu­te beginnt der stei­le Anstieg über die Bar­ran­co Wand bis zu einer Höhe von 4.200 m. Nach dem Mit­tag­essen wird das Camp vor­be­rei­tet und Sie kön­nen Sich am Nach­mit­tag aus­ru­hen, also nichts tun, hin­le­gen, erho­len.

 

Tag 5: Karan­ga Camp (4.200) – Bara­fu-Camp (4.600 m)

Geh­zeit: 3 bis 4 Stun­den

Über eine stei­le Gelän­de­stu­fe geht es hin­auf zum South Sum­mit Cir­cuit, wo Sie unter den Glet­schern des Kili­man­ja­ro wan­dern. Im Karan­ga Camp war­tet bereits der Koch, mit war­mem und wohl­ver­dien­tem Mit­tag­essen.

Hier ver­brin­gen Sie die letz­te Zelt­nacht vor dem Gip­fel.

 

Tag 6: Kili­man­ja­ro Bestei­gung: Bara­fu-Camp (4.600m) – Uhu­ru-Peak (5.895 m) – Mwe­ka-Camp (3.100)

Geh­zeit: 12–14 Stun­den

Die Nacht ist kurz. Der mit­ter­nächt­li­che Auf­bruch beginnt mit einem klei­nen Früh­stück und hei­ßem Tee. Danach folgt ein for­dern­der Auf­stieg über die Geröll­fel­der der obe­ren Mwe­ka-Rou­te, durch das South East Val­ley zum Stel­la Point (5.745 m). Es bie­tet sich ein atem­be­rau­ben­der Blick. Sie sehen unzäh­li­ge Ser­pen­ti­nen, die sich bis zum Kra­ter­rand hin­auf schlän­geln. Es fol­gen noch wei­te­re 150 Höhen­me­ter, bevor Sie den Uhu­ru Peak, das „Dach Afri­kas“ erreicht haben. Genie­ßen Sie die­sen Moment, es ist ein unbe­schreib­li­ches Gefühl. Der Auf­stieg dau­ert ca. 6 Stun­den.

Nach einer kur­zen Gip­fel­rast beginnt ein rascher „Schot­ter­ab­stieg“ zur Bara­fu Hut. Von dort geht es dann wei­ter zum Mwe­ka-Camp.

 

Tag 7: Mwe­ka-Camp (2.840 m) – Mwe­ka Gate (1.850 m)

Geh­zeit: 4 Stun­den

Die letz­ten Stun­den der Rou­te sind ange­bro­chen. Nach dem Früh­stück fol­gen Sie einem gut aus­ge­bau­ten Wald­weg, der zum Mwe­ka Gate führt. Die letz­ten Tage der Wan­de­rung haben Sie für die Stil­le der Natur und der Wild­nis sen­si­bi­li­siert. Je näher sie dem Gate kom­men, des­to inten­si­ver neh­men Sie die Geräusch­ku­lis­se der Zivi­li­sa­ti­on war.

Am Gate ange­kom­men, war­tet bereits ein Fahr­zeug um Sie zurück ins Hotel zu brin­gen.