Lemosho Route

Die Lemo­sho Rou­te wird oft als die schöns­te und ursprüng­lichs­te der Kili­man­ja­ro-Rou­ten bezeich­net. Man durch­wan­dert dabei sämt­li­che Kli­ma­zo­nen des äqua­to­ria­len Afri­kas. Die­se Rou­te ist eine neue Vari­an­te der Shira-Rou­te. Bei­de füh­ren vom Lon­do­ros­si Gate an der West­sei­te des Kili­man­ja­ro bis hin­auf zum Shira-Pla­teau. Die Shira Rou­te ver­läuft über wei­te Stre­cken ent­lang der Jeep-Pis­te. Die land­schaft­lich wesent­lich reiz­vol­le­re ist die Lemo­sho Rou­te. Auf engen und nur sel­ten began­ge­nen Pfa­den führt die Wan­de­rung zunächst durch dicht bewal­de­tes Gebiet. Ab dem Shira-Pla­teau ist die Weg­füh­rung dann mit jener der Macha­me-Rou­te gleich. Beson­ders abwechs­lungs­reich wird die­se Rou­te durch die Mög­lich­keit zwei ver­schie­de­ne Wege für Auf- und Abstieg zu wählen.

Die Rou­te ist kon­di­tio­nell recht anspruchs­voll. Eine gute kör­per­li­che Kon­di­ti­on für Wan­de­run­gen von 6–8 Stun­den ist erfor­der­lich. Berg­stei­ge­ri­sche Fähig­kei­ten sind nicht nötig, wegen fel­si­ger Pas­sa­gen soll­te man jedoch auf jeden Fall tritt­si­cher sein. Eng­lisch­spre­chen­de Berg­füh­rer und Trä­ger beglei­ten die Tour. Man muss nur den Tages­ruck­sack sel­ber tra­gen, die Über­nach­tung erfolgt in Zelten.

Die Bestei­gung über die Lemo­sho-Rou­te kann in 6–8 Tagen erfol­gen. Da die­se Zelt-Rou­te eine län­ge­re Wan­der­di­stanz auf­weist soll­ten min­des­tens sie­ben Tage ver­an­schlagt werden.